Position --> Startseite: Aquaristik » Aquarium » Wie alles began

ein Aquariner-Lebenslauf!

UPD: 01.03.09

Wie alles began, Infektion mit dem "AQ"-Virus und die weiteren Folgen

1980

Das quiekende, haarige bräunlich gefärbte Haustier, an deren Namen ich mich heute leider nicht mehr erinnern kann, legte den Grundstein für das Aquaristik-Hobby. Wir hatten das Jahr 1980 als meine Eltern beschlossen das Meerschweinchen abzugeben. Der örtliche Zoo-Fachhändler war nur bereit das Meerschweinchen zu tauschen. So kam ich zu meinen beflossenen stummen Freunden. Ich war damals 5 Jahre alt.

Die ersten Schwertträger, Goldfische, Guppys wurden links neben dem Fernseher untergebracht, es dauerte nicht lange und sie zogen in Küche um. Irgendwann platze das kleine Becken auf der Küchenarbeitsplatte, totaler Verlust. Tage später bekam ich ein neues 20 Liter Becken. Als Besatz bekam ich ein rotes Schwertträger- und ein Black-Molly-Weibchen sowie 2 Pflanzen. Mit Sand und Steinen wurde das Becken in meinem Zimmer dekoriert. Ich konnte aus meinen Bett das Aquarium betrachten. Eines Morgens nach dem Aufwachen stellte ich fest, das in meinem Becken an der Oberfläche sich etwas kleines schwarzes bewegte. Es gab Nachwuchs, zu dem Zeitpunkt noch völlig unerklärlich wie es bei 2 Weibchen zum Nachwuchs kommen konnte. Elf der kleinen Black-Mollys bekam ich großgezogen. Als mein 20 Liter Becken überfüllt war, überredete ich meine Eltern zu einem größeren Aquarium.

↑ top

1985 - 1988

Im Jahr 1985 baute mir mein Vater mit meiner Ablenkung das neue Becken. Es handelte sich um ein Eisenrahmenbecken, das Glas wurde mit Fensterkitt eingeklebt. So standen im Sommer 1985 meinen Fischen satte 100 Liter Wasser zur Verfügung. Diesmal wurde das Becken mit Labyrinthfischen besetzt. Irgendwann kamen Skalare dazu. Zu den Skalaren und den blauen Fadenfischen kamen noch 2 küssende Guramis und 2 Schwielenwelse hinzu. "Gelangweilt" von den großen Skalaren und meinen inzwischen gut über 20cm gewordenen küssenden Guramis, schönen Pflanzen trennte ich mich im Frühjahr 1988 meines Fischbestandes und tauschte diesen gegen 4 kleine Diskusfische. Die Wasseraufbereitung erfolgte mittels eines Ionenaustauschers. Es kam wie es kommen musste, meine Diskusfische waren mit ca. 3-4 cm Durchmesser viel zu klein. Nach dem sich das erste Tier verabschiedete, tausche ich nach ca. 2 Monaten die 3 überlebenden wieder gegen Skalare bei dem genannten Zoo-Fachhändler um. Alles lief super, tolle Pflanzen, schöne Skalare.

Ein Jahr später verkaufte ich umzugsbedingt das Becken inklusive Fisch- und Pflanzenbestand. Eigentlich wollte ich dann mit 14 Jahren keine Fische mehr haben, es dauerte nicht lange und ich hatte einen Kampffisch in einem Glas auf dem Regal stehen. Gefolgt von einem 60Ltr Becken und soweiter.

↑ top

1993

Im Jahr 1993 während meiner Ausbildung entschloss ich mich einen weiteren Angriff auf Diskusfische vorzunehmen. Es wurde ein neues 200 Liter Becken angeschafft, noch während der Einlaufphase bekam ich weiche Knie und schaffte wieder Skalare an. Nicht besonders aufregend ging es dann die nächsten Jahre mit Skalaren weiter.

↑ top

1998 - 2001

Mit dem Einzug in die erste eigene Wohnung im Frühjahr 1998 stellte sich wieder die Frage, nach dem meine Eltern das 200ltr behalten wollten, neues Aquarium? Es wurde ein 250 Liter (100x50x50 cm) Aquarium angeschafft. Jetzt war es soweit 10 Jahre später, seit dem ersten Diskusfischen, wurde das neue Becken mit fünft Diskusfischen, einem Trupp Kirschfleck-Salmlern, Neons, Panzerwelsen sowie zwei Welsen und einem kleinen Perlhuhnwels(Synodontis angelicus) besetzt. Der Zeitmangel führe dazu, dass ich mich entschloss meine Diskusfische nach gut 2 Jahren abzugeben, den nächsten Umzug überlebte leider mein inzwischen gut über 20cm großgewordener S. angelicus nicht, er hat auch ernorm den Bestand der Neons im Laufe der Zeit reduziert. Es gab aber wieder im Jahr 2000 neue Skalare. Auf der Suche nach mehr "Aktion" in meinem Becken wurden noch ein paar Schmetterlingsbuntbarsche dazugesetzt. Sie gefielen mir bis auf die Größe deutlich besser.

250 Liter Back-to-Nature Aquarium in der Einlaufphase
Einlaufphase nach Umzug in 2001

↑ top

2003

So kam ich von den Microgeophagen zu den Geophagen. In dem Zusammenhang verirrte sich ebenfalls ein Heros-Paar in meinen Becken. Mit der Anschaffung der Geophagen im Jahr 2003 gab es mal wieder ein neues Becken(130x50x60) mit 390 Litern Volumen. Meine ersten Worte nach dem das Becken geliefert wurde lauteten "viel zu klein". Eigentlich wollte ich das neue Aquarium sofort weiter verkaufen, da aber ein Umzug in eine größere Wohnung bevorstand, wurde das Becken mit der Option später ein größeres anzuschaffen in Betrieb genommen. Im Folgejahr wurde ich auch Mitglied(D55 4195) der Deutschen Cichliden Gesellschaft e.V.

390 Liter Back-to-Nature Aquarium
Letzte Aufnahmen vor dem Umzug der Tiere in das neue Aquarium

↑ top

2005 - ???

Im Frühjahr 2005 nach ca. 25 Jahren Aquaristik einer langen Planung- und Überlegungsphase geht der Wunsch in Erfüllung. Die Anschaffung eines neuen Beckens steht bevor. Nach dem der Statiker dem kleinem Aquarium 215x85x60 cm mit ca. 1100 Liternbruttovolumen zugestimmt hat, wurde dieses Projekt umgesetzt. Weitere Details finden Sie unter 1100 Liter Aquarium

So viel von meiner Seite zu der unheilbaren "Aquarianer"-Krankheit.

↑ top
 

Co-Designed by Free CSS Templates, hosted by 1blu.de, Partner >>